D wie „Drogen“ – Wer Drogenkonsum und Autofahren trennen kann, riskiert seinen Führerschein nicht. – Falsch!

Viele denken, sie würden kein Problem mit ihrer Fahrerlaubnis bekommen können, wenn sie am Wochenende immer schön mit Bus, Bahn oder Taxi fahren. Dann könnten sie zu Hause problemlos ein paar Joints oder auf ’ner Party ruhig mal ’ne Line ziehen; den Führerschein würde sowas nicht in Gefahr bringen. Leider weit gefehlt. Weiterlesen

G wie „Geschwindigkeit“ – Geschwindigkeitsbegrenzungen enden an der nächsten Kreuzung. – Falsch!

Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten grundsätzlich so lange, bis sie aufgehoben werden, zum Beispiel durch das graue Geschwindigkeitsschild mit der durchgestrichenen Zahl (Zeichen 278). Nur wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung durch ein Zusatzschild wie „Achtung Baustelle“ oder „Achtung Schule“ eingeschränkt wird, endet das Tempolimit nach der Gefahrenstelle. Weiterlesen

B wie „BUS-Spur“ – Wer unerlaubt die „BUS-Spur“ benutzt, hat immer Schuld, wenn es dabei zum Unfall kommt. – Falsch!

Zwar wird die verbotswidrige Benutzung eines Sonderfahrstreifens mit einem Bußgeld von 15 EUR (im Falle der Behinderung des Taxi- oder Ominbus-Verkehrs sogar mit 35 EUR) geahndet. Dies bedeutet aber nicht, dass man auch für den entstehenden Schaden haftet, wenn es dabei zu einem Unfall kommt. Keine Haftung trifft zum Beispiel denjenigen, der auf einer „BUS-Spur“ fährt, wenn er mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstößt, das nach links abbiegt. Weiterlesen

A wie „Alkohol“ – Wenn man mit weniger als 0,5‰ Auto fährt, kann man nicht bestraft werden. – Falsch!

Bestraft werden kann man bereits ab 0,3 ‰. Wer nämlich bereits bei so wenig Alkohol im Blut so genannte alkoholbedingte Ausfallerscheinung zeigt, kann sich gemäß § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) mit dem Staatsanwalt anlegen. Alkoholbedingte Ausfallerscheinungen können z. B. sein: Fahren in Schlangenlinien, undeutliche verwaschene Aussprache, unsicherer Gang etc.. Weiterlesen